Shoot for the moon.
Even if you miss,
you’ll land among the stars.

Wo fangen wir an? Für den Anfang meine ich. Ich schreibe gern. Vielleicht wäre ich auch gern Journalistin geworden, bloss habe ich mir das damals gar nicht überlegt. „Indie Girl“ – das war mein allererster erinnerlicher Berufswunsch – na ja, wenn ich ehrlich bin, wäre ich eigentlich lieber Indiana Jones gewesen. Archäologin also – hinaus in die weite Welt, Abenteuer erleben, Sehnsüchte stillen. Allerdings konnte ich mir nicht vorstellen, in einem Museum zu verstauben. Meine blühende Fantasie ging definitiv mit mir durch: Ich sah mich schon hinter unzähligen Kisten mit 243’686 Teilen einer Ausgrabung sitzen. Und jedes der Keramikteilchen mit einem Dachshaarpinsel reinigen. Nein. Nichts für mich! Und bei der Vorstellung im Dschungel nach alten Maya und Inka-Stätten zu suchen, war sogar meiner jugendlichen Version klar, dass das zu gross geträumt war. Wir hier in der Schweiz sind schliesslich bodenständig… . Und mit 16 in den 80er Jahren sowieso.

Also. Wurde ich dann auch nicht Goldschmiedin… sondern machte… was anderes. Wo ich auch viel geschrieben habe. Zuerst Briefe später andere Dokumente. Irgendwann füllte sich mein Kopf mit Sätzen, Sätzen wie ich eine Situation humoristisch aufs Papier bringen würde. Die Sätze wurden immer lauter und aufdringlicher. Bis ich dann im März 2016 einen Blog eröffnet habe und die Sätze endlich loswerden konnte.

Und nun also dieser neue Blog. Kleine Geschichten. Begegnungen. Fotografie. Und hoffentlich immer mehr Zeichnungen. Bin mal gespannt, wo die Reise hinführt.

Ach, übrigens: Zu den Maya-Stätten hab‘ ich’s dann auch mal geschafft. Und mein bisher einziges déjà-vu erlebt. Ich muss in einem früheren Leben in Palenque gelebt haben… als Maya-Göttin 😉.

Bist du unterwegs mit mir? Freut mich sehr.

Herzlich,
Sibylle